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16.09.2021

IG Verbindungsstrasse JA begrüsst optimierte Linienführung

Die IG Verbindungsstrasse JA ist überzeugt, dass mit der Optimierung der Linienführung ein wichtiger Meilenstein erreicht werden konnte.
Die IG Verbindungsstrasse JA ist überzeugt, dass mit der Optimierung der Linienführung ein wichtiger Meilenstein erreicht werden konnte. Bild: pronatura.ch
Die IG Verbindungstrasse JA nimmt die fundierte Variantenprüfung und den vorgeschlagenen Ansatz zur neuen Linienführung der A15-Gaster im Bereich Kaltbrunner Riet erfreut zur Kenntnis.

Im Jahr 2020 setzte sich die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) erstmals mit den Auswirkungen der geplanten regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster auseinander und ortete in ihrem Zwischenbericht im Bereich des Kaltbrunner Riets Verbesserungspotential. Wie die heutige Medienmitteilung des kantonalen Tiefbauamtes zeigt, hat sich der Kanton in einem fundierten Variantenstudium intensiv mit möglichen Optimierungsansätzen auseinandergesetzt. Die IG Verbindungsstrasse JA ist darüber erfreut, dass dank einer Parallelverschiebung der Linienführung und einer Tieferlegung der Fahrbahn das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung nicht mehr tangiert wird. Es ist dem kantonalen Tiefbauamt mit dieser verbesserten Linienführung gelungen, den Abstand der Strasse gegenüber dem Naturschutzgebiet nochmals deutlich zu vergrössern und den Licht- und Lärmeinfluss erheblich zu reduzieren.

«Wir sind davon überzeugt, dass die ENHK dem optimierten Projekt in ihrem Schlussbericht ein gutes Zeugnis ausstellen wird», hält Mario Grob, Präsident der IG Verbindungsstrasse JA, fest.

Lösung rückt in greifbare Nähe

Die IG Verbindungsstrasse JA ist überzeugt, dass mit der Optimierung der Linienführung ein wichtiger Meilenstein erreicht werden konnte. Die Lösung für die seit Jahrzenten bestehenden Verkehrsprobleme in der Region rund um den Verkehrsknotenpunkt Uznach rückt damit in greifbare Nähe. So hält Bernhard Zahner, Kantonsrat und Komiteemitglied fest: «Nur mit der Realisierung einer grossräumigen Umfahrung kann das akute Verkehrsproblem im Uzner Zentrum gelöst und die Industriegebiete Uznach West sowie Schmerikon besser erschlossen werden.» Ein Flickwerk mit Einzelmassnahmen, wie es die Strassengegner fordern, vermag aus Sicht der IG Verbindungsstrasse JA das Verkehrsproblem weder gesamtheitlich noch langfristig zu lösen.

Informationen aus erster Hand am 2. «Strosse-Apéro»

Um die Bevölkerung der Region über den aktuellen Projektstand, die Optimierungen und das weitere Vorgehen zu informieren, organisiert die IG Verbindungsstrasse JA am 30. September 2021 einen 2. «Strosse-Apéro». Als Gastreferent wird Manfred Huber, der zuständige Projektleiter des kantonalen Tiefbauamtes, aus erster Hand über das Projekt A15-Gaster informieren. Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr im Restaurant Frohe Aussicht, Uznach, statt. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung an info@verbindungsstrasse-ja.ch erforderlich

IG Verbindungsstrasse JA/Linth24/Toggenburg24