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Leserbrief
Bütschwil-Ganterschwil
23.11.2021
24.11.2021 20:48 Uhr

Leserbrief aus Ganterschwil über Freiheitstrychler

Freiheitstrychler (Symbolbild). Bild: Jérôme Stern/LInth24
Bruno Facci aus Ganterschwil schreibt in seinem Leserbrief, wie er zu den Freiheitstrychlern steht.

Ich mag Trychler. Von mir aus dürfen es auch Fryheitstrychler sein.  Von letzteren wird es mir langsam s zu viel des Guten. Und ich mag es auch, wenn behördliche Erlasse Gegner haben. Das gehört zur Politikkultur in unserem Land. Auch zuviel des Guten wird es mir, wenn von chinesischen Verhältnissen, Wiederherstellung der Verfassung von Diktatur des Bundesrates die Rede ist. Und wenn man BR Alain Berset als Hitler darstellt.

Immerhin gibt es zwei Gemeinsamkeiten von Befürwortern und Gegnern der Corona-Massnahmen: Bei ist, dass beide nicht genau wissen, was gegen Corona hilft. Und beide verschanzen sich hinter Rechthabereien. Trychlen und Rechthaberei verhindern den Dialog, zerstören und verunmöglichen den Dialog. Ein Dialog der dringend notwendig ist, um gemeinsam gegen die Bedrohung der Corona-Pandemie anzugehen. Ich habe der Änderung vom 19. März 2021 des Covid-Gesetzes zugestimmt. Nicht aus der Überzeugung, dass alles darin zielführend ist, sondern weil im Gesetzestext mehr als zwanzigmal die Kantone vorkommen. Für mich ein Hinweis, dass zumindest der Dialog mit den Kantonen gepflegt werden soll. Wie allerdings der Dialog zwischen Gegnern und Befürwortern gefördert werden kann hängt von ihnen ab, wie sie ihn angehen. Trychlen und Rechthaberei eignen sich nicht dazu.

Bruno Facci, Ganterschwil