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St. Gallen
22.09.2021
22.09.2021 20:35 Uhr

116 St.Galler Schulklassen durchgetestet

116 Schulklassen sind im Kanton St. Gallen seit den Sommerferien wegen Corona-Fällen durchgetestet worden. (Symbolbild)
116 Schulklassen sind im Kanton St. Gallen seit den Sommerferien wegen Corona-Fällen durchgetestet worden. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Seit Beginn des neuen Schuljahrs haben im Kanton St.Gallen bei 116 Klassen Ausbruchstestungen wegen Corona-Fällen stattgefunden. Nicht selten kam das Virus durch Ferienrückkehrer.

Gab es in einer Klasse innert zehn Tagen zwei oder mehr positive Corona-Tests von Schülern, ordnete das Kantonsarztamt «je nach Situation» Ausbruchstestungen an, wie die Regierung in ihrer Antwort auf eine dringliche Interpellation im Kantonsrat schreibt. Die Tests sind freiwillig.

Am meisten Ausbruchstestungen fanden in der dritten und vierten Woche des neuen Schuljahrs statt. Bis zum Erhalt der Testresultate galten für die betroffenen Klassen «altersabhängig Auflagen (beispielsweise Quarantäne)», wie die Regierung ausführt. Die Schulleitungen hätten die Überbrückung dieser Zeit «pragmatisch gehandhabt».

Kein repetitives Testen an den Schulen

Ziel sei eine möglichst geringe Beeinträchtigung des Schulalltags für die Schüler. Zurzeit hat die Regierung angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie nicht die Absicht, von Ausbruchstestungen zu repetitiven Testungen an den Schulen zu wechseln. Die Strategie für die Zeit nach den Herbstferien werde «zeitnah kommuniziert».

Die Erfahrungen aus dem Winter 2020/2021 hätten gezeigt, dass an den Schulen die Kombination aus Maskenpflicht und Ausbruchstestungen sinnvoll und erfolgreich gewesen sei, um Corona-Übertragungsketten zu unterbrechen. Das repetitive Testen an Schulen, wie beispielsweise im Kanton Graubünden, betrachtet die St. Galler Regierung als nicht verhältnismässig.

Keystone-SDA/Toggenburg24