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St. Gallen
21.09.2021

Sechs Vorstösse zu Corona für dringlich erklärt

Die Corona-Pandemie beschäftigt auch den St. Galler Kantonsrat. Am Dienstag hat das Parlament sechs Vorstösse zum Thema für dringlich erklärt. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ
Der St. Galler Kantonsrat hat am zweiten Sessionstag sechs Vorstösse, die sich mit der Corona-Pandemie beschäftigen, für dringlich erklärt. Die Regierung muss sie bis zum Ende der Septembersession beantworten.
«Das Team des Gesundheitsdepartements ist enorm gefordert»
Gesundheitschef, Bruno Dammann

Es sei grenzwertig, so viele dringliche Vorstösse auf einmal einzureichen.

Die übrigen sechs Vorstösse wurden vom Parlament für dringlich erklärt. Themen sind unter anderem Tests und Corona-Massnahmen an den Schulen, die Praxis bei den Quarantäne-Massnahmen oder die Kostenpflicht der Corona-Tests.

«Wir haben noch anderes zu tun.»
Gesundheitschef, Bruno Dammann.

Die SVP-Fraktion hatte unter anderem die dringliche Interpellation «Corona-Massnahmen – aufgrund welcher Fakten?» eingereicht. Bei diesem Vorstoss bestritt die Regierung die Dringlichkeit. Man müsse zuerst verschiedene Studien lesen, sagte Damann. Er versprach, die Fragen so schnell als möglich zu beantworten. Die SVP-Fraktion verzichtete daraufhin auf die Dringlichkeit.

Keystone-SDA/Toggenburg24