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Wirtschaft
20.09.2021
20.09.2021 07:50 Uhr

IHK unterstützt verschärfte Einreiseregeln

IHK-Direktor Markus Bänziger
IHK-Direktor Markus Bänziger Bild: PD
Der Bundesrat hat entschieden, die grenzsanitarischen Massnahmen zu verschärfen. Die IHK St.Gallen-Appenzell unterstützt die neue Regelung.

Mit der Ausnahmeregelung für Grenzgänger nehme der Bundesrat Rücksicht auf die Situation in unserer Grenzregion.

Die erhöhte internationale Reiseaktivität über die Sommermonate hat nachweislich massgeblich zur angespannten epidemiologischen Lage beigetragen. Die IHK St.Gallen-Appenzell unterstützt hinsichtlich der anstehenden Herbstferien deshalb eine Verschärfung der grenzsanitarischen Massnahmen.

Zweckmässig und praktikabel

Die heute vom Bundesrat nach Konsultation der Kantone verabschiedete Variante, wonach nicht-geimpfte oder -genesene Personen bei der Einreise in die Schweiz sowie nach vier bis sieben Tagen ein negatives Testresultat vorweisen müssen, ist aus Sicht der IHK St.Gallen-Appenzell zweckmässig und praktikabel umsetzbar.

Dass der Bundesrat dabei auf eine zwingende Quarantäne verzichtet, ist zu begrüssen. «International tätige Ostschweizer Unternehmen sind darauf angewiesen, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne grosse Einschränkungen international reisen können – beispielsweise für die Montage einer Maschine im Ausland», erklärt IHK-Direktor Markus Bänziger. Er empfehle diesen Personen zwar dringend eine Impfung, mit einem wiederholten Testen könne die internationale Virus-Zirkulation aber ebenfalls reduziert werden.

Auch mit der Regelung, wonach Grenzgänger von der Test- und Formularpflicht ausgenommen sind, beweist der Bundesrat Augenmass. Er trägt damit der besonderen Ausgangslage in den Grenzregionen Rechnung. Insgesamt fallen die grenzsanitarischen Massnahmen damit so aus, wie sie die IHK St.Gallen-Appenzell kürzlich gegenüber den Ostschweizer Regierungen vorgeschlagen hatte.

pez/pd/stgallen24/Toggenburg24