Home Region In-/Ausland Sport Rubriken Agenda
Kultur
08.09.2021

Theatersanierung verzögert sich

Während der Sanierungsarbeiten wird dieser Holzbau als Provisorium genutzt.
Während der Sanierungsarbeiten wird dieser Holzbau als Provisorium genutzt. Bild: z.V.g
Der Abschluss der Sanierungsarbeiten am Theater St. Gallen verzögert sich. Gründe dafür sind Zusatzarbeiten und wetterbedingte Unterbrüche.

Voraussichtlich bis April 2023 werden die Arbeiten abgeschlossen. Die Eröffnung erfolgt neu im Oktober 2023.

Der ursprüngliche Terminplan sah vor, die Sanierung des Theatergebäudes bis Herbst 2022 abzuschliessen. Somit hätte der Theaterbetrieb ab Februar 2023 im erneuerten und leicht erweiterten Gebäude stattfinden sollen.

Gemäss neuem Terminplan können die Arbeiten am Theatergebäude voraussichtlich im April 2023 abgeschlossen werden. Jedoch ist ein Umzug kurz vor Ende einer laufenden Saison aus wirtschaftlicher und künstlerischer Sicht für die Genossenschaft «Konzert und Theater St.Gallen» nicht zweckmässig. Dies wäre mit einem Unterbruch der Spielzeit und Vorstellungsausfall verbunden. Die Saison 2022/2023 wird daher bis Anfang Juni 2023 im Provisorium fortgeführt. «Konzert und Theater St.Gallen» prüft nun die neue Ausgangslage. Das Programm wird den neuen zeitlichen Vorgaben angepasst.

Unvorhergesehene Zusatzarbeiten

Für den Weiterbetrieb des Provisoriums im Park auf dem Unteren Brühl muss die Bewilligung verlängert werden. Der Kanton führt diesbezüglich bereits Gespräche mit der Stadt.

Für die Terminverzögerung bei den Bauarbeiten gibt es mehrere Gründe. Zum einen mussten die Bauunternehmen beim Abbruch und bei der Schadstoffsanierung unvorhergesehene Zusatzarbeiten durchführen. So wurden beim Abbruch deutlich mehr Schadstoffe gefunden als erwartet. Zum anderen hinderte das Wetter im Winter 2020/2021 die Bauunternehmen daran, die Arbeiten schneller auszuführen.

Das Baudepartement prüft in den nächsten Monaten die konkreten finanziellen Auswirkungen der Verzögerung.

pez/pd/Toggenburg24