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Gesundheit
01.09.2021

Spitalauslastung unter 80 % – trotzdem Zertifikatspflicht?

Gesamtschweizerisch liegt die Spitalauslastung unter den optimalen 80 %. Bild: Pexels
Bund und Kantone argumentieren, dass die Auslastung der Spitäler entscheidend für die Einführung der Zertifikatspflicht ist. Um rentabel zu sein, braucht es 80 %. Linth24 mit einigen Fakten.

Am 5. Dezember 2019 schreibt der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) in einem Bericht: «Das Ziel einer optimalen Auslastung liegt aufgrund des betrieblich notwendigen Puffers bei durchschnittlich 80 Prozent.»

Laut BAG Stand heute sieht die Spitalauslastung, die man hier für jeden Kanton nachschauen kann, wie folgt aus: 

Ganze Schweiz:
Intensivstationen:              75.8 %
Gesamte Spitalkapazität:  77,6 %

Kanton Intensivstationen Gesamte Spitalkapazität
St.Gallen 82,2 % 73 %
Schwyz 58,3 % 61,7 %
Zürich 88,2 % 86,8 %
Glarus 75 % 73,7 %
Graubünden 50 % 73,7 

 

Weniger Spitaleintritte: (Grafik Quelle SRF)

  • Die SRF-Grafik zeigt die Anzahl Hospitalisierter in der gesamten Pandemie. Bild: SRF
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  • Die Grafik zeigt bereits wieder abnehmende Spitaleintritte. Bild: SRF
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Weiter schreibt der VZK: «Eine tiefere Auslastung ist für das Spital aus wirtschaftlichen Gründen schlecht. Eine höhere Auslastung kann den raschen Zugang zur Spitalversorgung gefährden.» Wie sich die aktuelle Spital-Situation auf den Zertifikats-Entscheid des Bundesrates auswirkt – darüber werden im Verlaufe des Tages neue Informationen erwartet.

Linda Barberi, Linth24/Toggenburg24