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28.08.2021
27.08.2021 21:45 Uhr

acrevis steigert Halbjahresergebnis und investiert in die Zukunft

Acrevis, Bild: Marlies Thurnheer
Acrevis, Bild: Marlies Thurnheer Bild: FS
In ihrem Jubiläumsjahr – 2021 feiert acrevis ihr 10-jähriges Bestehen – blickt die Regionalbank mit Hauptsitz in St. Gallen auf ein erfolgreiches erstes Semester zurück: Gegenüber der Vorjahresperiode konnten Gewinn (+ 6.4 %) und Geschäftserfolg (+ 6.0 %) gesteigert werden. Angesichts der Corona-Pandemie ist dies nicht selbstverständlich. Umso dankbarer ist acrevis, ein so gutes Ergebnis präsentieren zu können. Besonders erfreulich entwickelten sich die Anlagevolumina und der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Auch die Ausleihungen und der Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhten sich, trotz unverändert vorsichtiger Risikopolitik.

Die Bilanz zeichnet sich weiterhin durch äusserst robuste Kennzahlen aus. So bleibt die Eigenkapitalausstattung mit einer Kapitalquote von 18.0 % (18.4 % per Ende 2020) sehr solide. Mit komfortablen 96.1 % (96.2 % per Ende 2020) liegt auch der Kundenausleihungsdeckungsgrad deutlich über dem Branchendurchschnitt. Aktivseitig wuchsen die Kundenausleihungen (+ 0.6 %) sowie -gelder (+ 0.5 %). Letzteres ist als Zeichen des Vertrauens sehr erfreulich, auch wenn es die Negativzins-Herausforderung akzentuiert.

Das anvertraute Depotvolumen stieg im ersten Halbjahr 2021 um CHF 567 Mio. (+ 11.4 %) auf CHF 5.5 Mrd. Dazu trugen die positive Aktienmarktentwicklung, das Nettoneugeld, neu investierte Kundengelder und die hervorragende Performance der Vermögensverwaltungsmandate (VVM) bei. Getrieben durch den langjährig sehr guten Leistungsausweis des Anlagemodells «acrevis spektrum» und das neue, nachhaltige Mandat «acrevis invest expert Nachhaltigkeit» stiegen die VVM-Volumina gar um 14.0 % auf CHF 1.3 Mrd.

Starke Erfolgsrechnung

Trotz zahlreicher Corona-Einschränkungen konnte acrevis das Halbjahresergebnis 2021 beachtlich steigern: Der Reingewinn erhöhte sich um CHF 0.6 Mio. bzw. 6.4 % auf CHF 10.7 Mio., der Geschäftserfolg um CHF 0.7 Mio. bzw. 6.0 % auf CHF 12.5 Mio. Der Bruttogewinn (+CHF 0.8 Mio. bzw. 6.1 %) setzt sich zusammen aus Erträgen von CHF 36.8 Mio. (plus CHF 1.7 Mio. bzw. 4.8 %) und einem weniger stark gewachsenen Geschäftsaufwand von CHF 22.9 Mio. (plus CHF 0.9 Mio. bzw. 4.0 %). Die positive Entwicklung im Anlagegeschäft ist der primäre Treiber des guten Semesterergebnisses. So stieg der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um CHF 1.7 Mio. bzw. 17.3 % auf CHF 11.8 Mio. Dieses Ergebnis resultiert hauptsächlich aus der erwähnten Steigerung des Depotvolumens und der regen Handelsaktivität der Kundinnen und Kunden. Im Zinsengeschäft ist ein Anstieg des Nettoerfolgs auf CHF 20.6 Mio. (plus CHF 0.2 Mio. bzw. 1.2 %) zu verzeichnen. Zurückzuführen ist dies auf eine Senkung des Zinsaufwands gegenüber der Vorjahresperiode, primär infolge der Wiederaufnahme auslaufender Pfandbriefdarlehen zu deutlich tieferen Konditionen.

Investition in Kundenbetreuung und Wachstum

Beim Geschäftsaufwand steht eine Senkung des Sachaufwands auf CHF 11.4 Mio. (minus CHF 0.3 Mio. bzw. 2.4 %) einem substanziellen Anstieg des Personalaufwands auf CHF 11.5 Mio. (plus 1.2 Mio. bzw. 11.1 %) gegenüber. Während sich beim Sachaufwand das Kostenbewusstsein niederschlägt, bildet die Steigerung des Personalaufwands die Wachstumsstrategie ab: An verschiedenen der acht Standorte zwischen Bodensee und Zürichsee wurden die Ressourcen zur Kundenbetreuung bewusst ausgebaut und damit in zukünftiges Wachstum investiert.

Für verantwortungsvolles Banking

Nicht nur als verlässliche Partnerin für ihre Kundinnen und Kunden, sondern auch für die Gesellschaft: Bei ihren Tätigkeiten setzte acrevis im ersten Halbjahr 2021 weiter konsequent auf verantwortungsvolles Banking. Dabei berücksichtigte acrevis sowohl ökonomische als auch ökologische und soziale Aspekte.

acrevis/Toggenburg24