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Kultur
16.08.2021

Künstler aus der ganzen Schweiz in der Lokremise

Austragungsort ist die Lokremise in St.Gallen.
Austragungsort ist die Lokremise in St.Gallen. Bild: zVg
Seit 2011 erhöht der Performancepreis Schweiz die Sichtbarkeit der Schweizer Performancekunst, zeigt ihre Vielfalt und Qualität und stärkt ihre Anerkennung. Die diesjährige Austragung des Wettbewerbes findet am 28. und 29. August in der Lokremise in St.Gallen statt.

Der Performancepreis Schweiz ist eine partnerschaftliche Förderinitiative gestartet durch die Kantone Aargau, Basel-Stadt und der Stadt Genf, erweitert mit den Kantonen Basel- Landschaft und Luzern, Zürich, und jüngst mit dem Kanton St.Gallen. Am 28. und 29. August 2021 findet die 11. Austragung des Performancepreis Schweiz in St.Gallen in der Lokremise statt.

Künstler aus der ganzen Schweiz

Performances aus der ganzen Schweiz zeigen die Vielfalt dieser Kunstform. Aus rund 120 Bewerbungen wurden sieben Eingaben nominiert. Es sind dies Pavel Aguilar (BS), Alpina Huus (BS, GE, VD), Lara Dâmaso (ZH), Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė (BS), Monika Klingler (ZH), Léa Katharina Meier (VD) sowie Lika Nüssli & Marc Jenny (SG). Die Jury 2021, bestehend aus Patrick de Rham (Direktor Theater Arsenic Lausanne), Anne Rochat (Künstlerin Lausanne), Romy Rüegger (Künstlerin Zürich), Katja Schenker (Künstlerin Zürich), Nadja Veronese (Kuratorin Kunstmuseum St.Gallen), wird die Gewinnerin oder den Gewinner küren. Die Preissumme beträgt 30'000 Franken. Dazu kommt ein Publikumspreis in der Höhe von 6'500 Franken.

Vielfältiges Programm für die Öffentlichkeit

mit Les Reines Prochaines Zur Einstimmung findet bereits am Donnerstagabend, 19. August, von 19 bis 21 Uhr in der Lokremise St.Gallen die «Sneak-Preview» statt. Die in Zürich lebende und in St.Gallen aufgewachsene Künstlerin Katja Schenker – sie ist auch Jurymitglied – und der in Genf lebende Künstler Yan Duyvendak werden im Gespräch mit den Kunsthistorikerinnen Madeleine Amsler und Marianne Burki über die unterschiedlichen Ausprägungen von «Performance» sinnieren. Dazu gibt es Performances von Steven Schoch, Flo Kaufmann, Ariane Koch & Sarina Scheidegger.

Die Begrüssung übernimmt erstmals die neue Leiterin des Amtes für Kultur, Tanja Scartazzini. Die öffentliche Austragung des Performancepreises findet am Samstag, 28. August von 11 bis 18 statt. Der Tag wird ab 20.30 Uhr aus Anlass der coronabedingten Verschiebung des zehnjährigen Jubiläums des Preises mit einem Konzert von Les Reines Prochaines, der einzigartigen Performance-Band mit Kultstatus und langjähriger Beziehung zu St.Gallen und der Ostschweiz, abgeschlossen.

St.Galler Künstler

Am Sonntag, 29. August findet ab 9.30 Uhr die «Jubiläums-Diskussion» und anschliessend die Preisverleihung statt. Der Anlass beginnt mit einer Performance von Sophie Jung und bringt die unterschiedlichen Szenen der Performancekunst in der Schweiz in den Fokus: unter anderem mit Gesprächen mit der Künstlerin Pascal Grau und Manon – beide mit St.Galler Wurzeln. Eine Performance von Davide-Christelle Sanvee leitet zur Preisverleihung über. Diese beginnt um 12 Uhr mit der Begrüssung durch Regierungsrätin Laura Bucher, Vorsteherin des Departementes des Innern des Kantons St.Gallen.

Weitere Informationen zum detaillierten Programm und zum Performancepreis Schweiz finden Sie unter http://www.performancepreis.ch.
Der Eintritt ist frei, Tickets können unter: http://www.lokremise.ch reserviert werden.

 

mik/pd/Rheintal24/Toggenburg24