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Kanton
09.01.2021

Vier Corona-Mutationen in St.Gallen

(©KFS GR/Matthias Nutt) Bild: KFS GR/Matthias Nutt
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Coronavirus in der Schweiz. Bestätigte Mutationen in elf Kantonen.

Aktuelle Lage St.Gallen

Am Freitag meldet der Kanton St.Gallen 216 neue Covid-19-Fälle. Fünf Personen sind in 24 Stunden am Virus verstorben. Aktuell befinden sich 168 Personen in den Spitälern. 19 davon müssen auf der Intensivstation beatmet werden. 

Letzte Aktualisierung: 08.01.2021 08:01 Uhr Anzahl kumuliert Neu gemeldet
Laborbestätigte Fälle 29307 +216
Verstorbene     559 +    5

Die neu gemeldeten Fälle sind die Differenz seit der letzten Aktualisierung und enthalten auch Nachmeldungen von Fällen früherer Tage.

Anzahl der an Covid-19 erkrankten Personen mit einem Aufenthalt in einem Spital

Total Covid-19 Patienten 148
...davon auf Intensivstation ohne Beatmung     0
...davon auf Intensivstation mit Beatmung   17

Vier Fälle der Corona-Mutation im Kanton

In der Schweiz und Liechtenstein sind bis am Freitagmorgen 88 Fälle der mutierten Coronaviren aus Grossbritannien und Südafrika nachgewiesen worden. Sie tauchten in 11 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein auf.

Neu wurde dabei auch erstmals ein Fall im Kanton Solothurn bestätigt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Einen deutlichen Anstieg der Zahlen gab es innert 24 Stunden im Kanton Bern, von zuvor vier auf neu 18 Fälle.

Damit gab es bisher am meisten bestätigte Fälle mit den mutierten Viren in den Kantonen Bern und Waadt mit je 18, gefolgt von Genf mit 16 Fällen. Auch in Zürich erhöhte sich die Zahl innert 24 Stunden von sieben auf nunmehr 13 Fälle.

Tiefere Fallzahlen 

Deutlich tiefer sind die Fallzahlen derzeit im Wallis (7), Tessin (4), St. Gallen (4), Graubünden (3) und im Fürstentum (3). Lediglich einen Fall eines mutierten Coronavirus vermelden Solothurn, Basel-Landschaft, Schwyz. Der Baselbieter Fall betrifft eine in Frankreich wohnhafte Person, die aber im Halbkanton getestet wurde.

Am Donnerstag hatte das BAG 46 bestätigte Fälle mit den Virus-Mutationen vermeldet. Die britische Variante des Coronavirus ist Experten zufolge ansteckender als das bisherige Virus. Die Mutation führt aber laut jüngsten Erkenntnissen nicht zu einem schwereren Verlauf der Krankheit.

Lage in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 3220 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 75 neue Todesfälle und 166 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 16,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 517,95 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 25. Dezember bei 0,89.

Auslastung 41 Prozent

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 3'822'336 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 477'983 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

19'787 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Auslastung der Intensivstationen in der Schweiz lag bei 76 Prozent. 41 Prozent der Auslastung wurde von Covid-19-Patienten benötigt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 7583.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 26'165 Menschen in Isolation und 33'242 in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 5863 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

Linth24/Toggenburg24