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Kanton
29.12.2020

Spital Rorschach wird zu Ambulatorium

Das bestehenden Spitalgebäude an der Heidenerstrasse 11
Der Notfall im Spital Rorschach wird per 15. Januar 2021 geschlossen und die stationären Betten werden per 31. Januar aufgehoben.

Nachdem sich der St.Galler Kantonsrat auch in der Schlussabstimmung vom 2. Dezember 2020 sehr deutlich für die Umsetzung der neuen Spitalstrategie aussprach, wird der Notfall im Spital Rorschach per 15. Januar 2021 geschlossen; die stationären Betten werden per 31. Januar 2021 aufgehoben.

OP-Tätigkeit schon länger eingestellt

Corona-bedingt mussten in Rorschach die OP-Tätigkeiten schon länger eingestellt werden. Zudem ging die Belegung weiter stark zurück. Unter diesen Umständen wurde es zunehmend schwierig, den Spitalbetrieb noch länger aufrechtzuerhalten.

Die Stadt Rorschach bleibt für das Kantonsspital St.Gallen aber auch in Zukunft ein wichtiger Standort. So steht das KSSG der Stadt Rorschach und der niedergelassenen Ärzteschaft sowie weiteren Partnern beim Aufbau eines neuen Gesundheitszentrums zur Seite. Aktuell prüft die Stadt Rorschach, an welcher zentralen Lage das Gesundheitszentrum künftig in der Stadt zu stehen kommen könnte. Der Zeitpunkt des Bezugs ist primär von der Bauplanung abhängig und wird aus heutiger Sicht frühestens 2024/25 erfolgen können.

Noch bis Februar am alten Standort

Bis an zentraler Lage ein neues Gesundheitszentrum steht, wird das Kantonsspital St.Gallen ab dem 1. Februar 2021 das ambulante Angebot im heutigen Umfang montags bis freitags weiterhin im bestehenden Spitalgebäude an der Heidenerstrasse 11 in Rorschach anbieten. Dazu zählen neben der Hämodialyse und dem onkologischen Ambulatorium auch Sprechstundenangebote der Gastroenterologie/Hepatologie (inkl. Endoskopien), der Chirurgie (Proktologie-Sprechstunde), der orthopädischen Chirurgie und der Traumatologie des Bewegungsapparates sowie der Kardiologie, Nephrologie, Handchirurgie und der Urologie.

Zu diesem Angebot am bisherigen Spitalstandort gehören weiterhin das konventionelle Röntgen und die Computertomographie (CT). Zusätzlich führt die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Kantonsspitals St.Gallen in ihrem Ambulatorium im Regatron-Gebäude an der Feldmühle-/Wiesenstrasse weiterhin auch MRT- und PET/CT-Untersuchungen durch.

Von den rund 175 Mitarbeitern, die bisher im Spital Rorschach tätig waren, verbleiben rund 50 in Rorschach zur Weiterführung des ambulanten Angebots. Alle übrigen haben ein internes Jobangebot erhalten. Die allermeisten machten davon Gebrauch und werden innerhalb des Unternehmens nach St.Gallen wechseln.

stgallen24/stz./Toggenburg24