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Lütisburg
22.10.2020

Lütisburg stellt sich vor

Luftaufnahme von Lütisburg
Luftaufnahme von Lütisburg Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung
Der Name Lütisburg taucht erst 1214 als Liutinsburch auf, vermutlich durch Liuto.

Während Unterrindal bereits 849 und Tufertschwil 928 erstmals urkundlich erwähnt wurde, tauchte der Name der dem Ort zugrundeliegenden Lütisburg erst 1214 als Liutinsburch auf, vermutlich durch Liuto, dem Nachkommen eines Grafen von Toggenburg.

Die 1078 vom Kloster St. Gallen errichtete Burg (Liuto) wurde aufgrund ihrer strategisch bedeutenden Lage vom 13. bis 15. Jahrhundert ein Hauptsitz der Grafen von Toggenburg. Ab 1468 diente sie als Vogteisitz.
1803 wurde die politische Gemeinde Lütisburg geschaffen, die 1831 bis 2002 zum Bezirk Altoggenburg gehörte.

1214 ist erstmals ein Leutpriester, 1275 eine Kirche und 1529 die mittelalterliche St. Bartholomäus-Kapelle Tufertschwil, die 1891 umgestaltet wurde, belegt.
Nach der Reformation 1528 existierte von 1537 bis 1935 ein Simultanverhältnis. Die reformierte Minderheit wurde 1559 bis 1856 von Kirchberg, die katholische Mehrheit von Bütschwil und bis 1691 von Ganterschwil aus betreut. 1810/11 entstand die heute katholische Pfarrkirche St. Michael. 1935 wurde eine reformierte Kirche gebaut.

Oberidal bei Lütisburg Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

Seit 1970 sind die vormals konfessionell getrennten Schulen vereint. 1877 wurde in Altgonzenbach das katholische Waisenhaus, heute Kinderdörfli St. Iddaheim begründet.
Im 19. Jahrhundert dominierten neben der Landwirtschaft die Industrie (Eisenwerk, Kupferhammer) und Manufakturbetriebe. Auch im 20. Jahrhundert waren der erste und der zweite Wirtschaftssektor am stärksten. Seit 1870 existiert ein Bahnhof.

Ende 2011 übernahm das gemeinsame Versorgungsunternehmen der Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Kirchberg, das Regionalwerk Toggenburg (rwt), die Stromversorgung (Elektra Lütisburg) von der Gemeinde Lütisburg. 2013 lehnten jedoch die Lütisburger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine Fusion mit der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil mit 49 % Ja-Stimmen knapp ab.

Alte Letzibrücke über den Necker Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

In Tuferschwil fand 2005 alljährlich das Open Air Tufertschwil mit teilweise renommierten Interpreten statt. Weil das Festival nach Dauerregen 2005 intensive Flurschäden verursacht hatte, wurde es 2006 und 2007 in der Gemeinde Jonschwil durchgeführt.

Guggelochbrücke Lütisburg Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

Lütisburg's Ortsbild ist von Brücken und Stegen geprägt, unter anderem der Letzibrücke (1853, 1969), dem Guggenloch-Eisenbahnviadukt (1870, 1945) und der neuen Thurbrücke (1997).
Die gedeckte Holzbrücke über die Thur an der Kantonsstrasse nach Flawil aus dem Jahr 1790 diente bis 1997 dem Autoverkehr.
Auf der 1853 errichteten hölzerne Letzibrücke überquert der Wanderweg nach Ganterschwil den Necker.
Der Weiler Winzenberg mit der Winzenberger Höhe (836 m ü. M.) ist ein beliebter Ausflugsort.

Thurbrücke bei Lütisburg Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

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Flawilerstrasse 17 
9604 Lütisburg 
Telefon 071 932 52 62 
Telefax 071 932 52 63 
gemeinde@luetisburg.ch
www.luetisburg.ch

Toggenburg24 stellte jede Woche eine Gemeinde der Region Toggenburg vor. Nächste Woche: Bütschwil-Ganterschwil

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