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Gesundheit
17.01.2022

Ostschweizer Kantone wollen Corona-Massnahmen bis Ende Februar

Die Regierungen der Ostschweizer Kantone wollen die Coronamassnahmen wie vom Bundesrat vorgeschlagen verlängern, aber nur bis Ende Februar. (Symbolbild) Bild: Keystone-SDA
Die Regierungen der Kantone St. Gallen, Thurgau und beider Appenzell sind einverstanden mit einer Verlängerung der Corona-Massnahmen, aber nur bis Ende Februar. Sobald die Omikron-Welle abflacht, sollen die Massnahmen gelockert werden.

Fachleute rechnen damit, dass die Omikron-Welle in den nächsten Wochen ihren höchsten Punkt überschritten haben wird. Bis dahin sollen die Massnahmen weiter gelten, damit das Gesundheitswesen und die Wirtschaft weiter funktionieren, wie die vier Ostschweizer Kantone am Montag gemeinsam mitteilten.

Quarantäne und Isolation sollen in der derzeitigen Lage beibehalten werden. Ihre Dauer wollen die Kantone nicht nochmals anpassen. Sobald der Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle überschritten sei, müsse eine Aufhebung der Quarantäne, der Isolation und des Contact-Tracings geprüft werden, heisst es.

Den Vorschlag des Bundesrats, die Massnahmen bereits jetzt bis Ende März zu verlängern, lehnen die Regierungen ab. Einverstanden sind St. Gallen, Thurgau und beide Appenzell damit, die Gültigkeit der Impf- und Genesenen-Zertifikate auf 270 Tage anzupassen.

Den Präsenzunterricht an den Hochschulen wollen die Kantone beibehalten. Der persönliche Austausch der Studierenden untereinander und mit den Dozierenden sei ein zentrales Element der Ausbildung. Fernunterricht würde diesen Austausch erneut praktisch verunmöglichen. Darunter würde die Qualität der Ausbildung leiden.

Die Ostschweizer Kantone sehen aufgrund der aktuellen Situation keinen Bedarf für zusätzliche kantonale Massnahmen. Allenfalls notwendig werdende Korrekturen bei Grossveranstaltungen könnten voraussichtlich mittels Auflagen vorgenommen werden, heisst es im Communiqué.

Keystone-SDA/Toggenburg24