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Sport Regional
20.09.2021

Punktgewinn trotz Personalnot

Bild: zVg
Dass es für die Vorderländer nach zuletzt überzeugenden Leistungen kein Selbstläufer wird, war schon vor Anpfiff klar. Gleich drei nominelle Stammspieler fehlten an diesem Nachmittag und mit dem bis anhin überzeugenden Braunwalder nahm ein angeschlagener Spieler auf der Bank Platz.

Seinen Part übernahm Nachwuchsmann Thürlemann, was verdeutlicht, wie es um Heidens Personalsituation steht. Dem gegenüber hatte Rebstein-Trainer Torregrosa mehr Möglichkeiten. Solche hatte auch sein Angreifer Emini, doch in der ersten halben Stunde liess Rebsteins Nummer Elf gleich drei sogenannte „Hundertprozentige“ liegen. Richtig eng wurde es auch nach 32 Minuten, als der äusserst präsente Abwehrchef Gächter mittels Kopfball nur die Latte traf.

Dass es für die Vorderländer nach zuletzt überzeugenden Leistungen kein Selbstläufer wird, war schon vor Anpfiff klar. Gleich drei nominelle Stammspieler fehlten an diesem Nachmittag und mit dem bis anhin überzeugenden Braunwalder nahm ein angeschlagener Spieler auf der Bank Platz. Seinen Part übernahm Nachwuchsmann Thürlemann, was verdeutlicht, wie es um Heidens Personalsituation steht. Dem gegenüber hatte Rebstein-Trainer Torregrosa mehr Möglichkeiten. Solche hatte auch sein Angreifer Emini, doch in der ersten halben Stunde liess Rebsteins Nummer Elf gleich drei sogenannte „Hundertprozentige“ liegen. Richtig eng wurde es auch nach 32 Minuten, als der äusserst präsente Abwehrchef Gächter mittels Kopfball nur die Latte traf.

Strittiges Tor zur Führung

Auf der anderen Seite machten die Gastgeber vor allem in der Startphase ordentlich Druck. Eine erste Chance durch Fessler (7.) blieb ungenutzt, ehe Gächter nach knapp zehn Minuten eine abgefälschte Hereingabe Köberls auf der Torlinie klärte. Derweil schnappte die Abseitsfalle von Heiden Mal für Mal zu, was bei den Gästen für Unmut in Form von Reklamationen sorgte. So schoss der Puls der Torregrosa-Schützlinge fünf Minuten vor der Pause nochmals in die Höhe, als Fessler aus stark abseitsverdächtiger Position zur schmeichelhaften Führung für die Hausherren traf. Die Halbzeitpause kam kurze Zeit später wohl zum richtigen Zeitpunkt.

Sturzenegger hält vieles, aber nicht alles

Den Gästen bekam der Pausentee wohl besser. Shahini bot sich nach 55 Zeigerumdrehungen die nächste dicke Möglichkeit, doch auch ihm war das Glück an diesem Nachmittag nicht hold. Es muss aber auch gesagt werden, dass Heiden-Hüter Sturzenegger einen prächtigen Tag erwischte. Die Partie wurde indes immer ruppiger und bot nebst Fussball auch Provokationen und Rudelbildungen, an denen beide Mannschaften ihren Anteil hatten. Richtig bitter wurde es für die Gäste in Minute 69, als Kapitän Hüppi nach einem unglücklichen Foulspiel seine zweite gelbe Karte sah und folgerichtig vom Platz musste. Doch der Platzverweis beflügelte eher die Gäste wie die Gastgeber. Da Heiden-Stürmer Eyiden bei seiner Chance (77.) ausserdem im dümmsten Momentan ins Straucheln geriet, klappte es in Minute 81 doch noch mit dem ersten – und letztlich einzigen – FCR-Treffer. Einen Querpass Shahinis drückte Kamalanathan zum vielumjubelten Ausgleich und gleichzeitigen Endstand über die Linie.

FC Heiden – FC Rebstein II 1:1 (1:0)

Tore: 40. 1-0 S.Fessler, 81. 1-1 Kamalanathan

Gelb: 17. Shahini, 34. Hüppi, 52. Knöpfler (alle Foulspiel), 60. Dautaj (Unsportlichkeit), 84. Gächter (reklamieren)

Gelb-Rot: 69. Hüppi (Foulspiel)

FC Heiden: Sturzenegger; Thürlemann, Boller, Widmer; L.Köberl, Knöpfler; P.Köberl, Dautaj, N.Bischoff, R.Fessler; S.Fessler
Eingewechselt: Eyiden, Braunwalder, Krizevac

FC Rebstein: Gremminger; Bucher, Yavuz, Gächter, Hüppi; Ryffel; Kamalanathan, Fazliji, de Almeida; Emini, Shahini
Eingewechselt: Salihi, Oertle, Sonderegger, Kocabas, Bektasi

pd/rheintal24/Toggenburg24