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09.07.2021
09.07.2021 08:49 Uhr

Toni Brunner und Verleger Hug über schamlose Verleger

Ex-SVP-Präsident Toni Brunner im Gespräch mit Online-Verleger Bruno Hug.
Ex-SVP-Präsident Toni Brunner im Gespräch mit Online-Verleger Bruno Hug. Bild: Linth24
Ex-SVP-Präsident Toni Brunner befragt Verleger Bruno Hug. Er zeigt auf, wie die Politik die Verleger mit Aber-Millionen überschütten. Hug nennt das «schamlos, frech, unanständig und daneben».

Wer sich das Gespräch zwischen Ex-Politiker Toni Brunner und Online-Verleger Bruno Hug auf dem Video ansieht, staunt, wie die Schweizer Politikerinnen und Politiker die Schweizer Verleger schon heute mit Hunderten von Millionen überschütten. Medien-Unternehmer Bruno Hug sagt, die Fütterung der Medien führe zur «Verluderung von Staat und Demokratie». Die geplante Medien-Finanzierung von ausschliesslich abonnierten Medien sei «höchst unsozial». Die «hirnverbrannte Idee» zwinge die weniger begüterten Bürgerinnen und Bürger, ein Zeitungs- und Online-Abonnement kaufen. Hug hofft, dass sich gerade deshalb auch die Jugend gegen das geplante Medien-Subventionsgesetz wehrt. Er hoffe, dass das Referendum gegen die sogenannte Medienförderung zustande komme. Danach freue er sich nächsten Frühling anlässlich der Volksabstimmung über das Gesetz auf die Sendung «Arena» im Schweizer Fernsehen. Er sei gespannt, wie beispielsweise der in einem Schloss wohnende Grossverleger der CH-Medien (Aargauer Zeitung, St. Galler-, Luzerner Tagblatt, TVO usw.) der Bevölkerung erkläre, weshalb sie ihn als Verleger finanzieren müsse.

Toni Brunner fragt sich im Gespräch, ob sich die Schweiz mit einem solchen Medien-Subventionsgesetz noch von Staaten wie Weissrussland unterscheiden würde.

Linth24/Toggenburg24