Home Region In-/Ausland Sport Rubriken Agenda

Aus der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil

Der Nachtbus kann ab dem 2. Juli 2021 wegen der Gewichtsbeschränkung auf der Letzibrücke nicht mehr fahren.
Der Nachtbus kann ab dem 2. Juli 2021 wegen der Gewichtsbeschränkung auf der Letzibrücke nicht mehr fahren. Bild: wikimedia
Eine Lehrstelle auf August 2022 offen – kein Nachtbus mehr über Ganterschwil, eine neue Raumpflegerin für die Primarschule Bütschwil, Lehrabschlussprüfungen und mehr hat die Gemeinde zu berichten.

Lehrstelle mit Zukunft – die Gemeinde das Dienstleistungsunternehmen am Ort

Auf August 2022 besteht in der Gemeindeverwaltung Bütschwil-Ganterschwil für eine Lernende oder einen Lernenden die Gelegenheit eine

Verwaltungslehre

zu absolvieren (kaufmännische Grundbildung Profile E oder M).

Wir bieten

  • interessante, abwechslungsreiche Ausbildung in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung;
  • moderne Arbeitsmittel
  • aufgeschlossenes Mitarbeiterteam
  • Absolvierung des M-Profils (Berufsmaturität) wird ermöglicht und unterstützt.

Wir erwarten

  • Sekundarschulabschluss
  • Einsatzbereitschaft
  • gute Auffassungsgabe
  • Interesse am öffentlichen Geschehen.

Wer sich angesprochen fühlt, sendet die schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugniskopien, Stellwerkprofil sowie Foto bis zum 9. Juli 2021 an die Gemeindeverwaltung Bütschwil-Ganterschwil, Innerfeld 21, 9606 Bütschwil.

Bei Fragen steht Corinna Hasler, Ausbildungsverantwortliche, Tel. 071 982 82 27, gerne zur Verfügung.

Kein Nachtbus mehr über Ganterschwil

Auf den Fahrplanwechsel im Jahre 2017 wurde das regionale Bahn- und Busangebot verbessert. So wurden unter anderem mit der neuen Linienführung des Nachtbusses Wil-Wattwil-Nesslau am Wochenende, die Dörfer Lütisburg und Ganterschwil neu erschlossen. Pro Betriebsnacht (Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag) wurden zwei Kurse von Wil in Richtung Wattwil (Abfahrt Wil 01.07 Uhr und 02.07 Uhr) und ein Kurs von Wattwil in Richtung Wil (Abfahrt Wattwil 01.20 Uhr) über Ganterschwil und Lütisburg eingeführt.

Die Gemeinde prüft eine Anpassung

Nach dem coronabedingten Unterbruch wird der Nachtbus ab Freitag, 2. Juli 2021, seine Fahrten wieder aufnehmen. Als Folge der im Mai 2021 angeordneten Gewichtsbeschränkung auf 18 Tonnen kann der Nachtbus jedoch ab Freitag, 2. Juli 2021, die Letzibrücke zwischen Lütisburg und Ganterschwil nicht mehr befahren. Eine separate Anfahrt über den Weiler Engi/Bütschwil ist für die Busverantwortlichen aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Ausserdem ist ein Wendemanöver mit einem Gelenkbus in Ganterschwil erschwert möglich. Hingegen wird die Haltestelle Lütisburg, Dorf weiterhin bedient. Leider können aber alle Haltestellen in Ganterschwil und zusätzlich Bütschwil, Au nicht mehr angefahren werden.

Die Gemeinde prüft derzeit mit den Busverantwortlichen und dem Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons St. Gallen eine Anpassung des Buskonzeptes, damit das Dorf Ganterschwil an den Wochenenden wieder mit dem Nachtbus bedient werden kann.

Margrit Schönenberger wird Raumpflegerin in der Primarschule Bütschwil

Das neue Schul- und Kindergartengebäude „Kleeblatt“ ist ab August 2021 in Betrieb. Dies bringt eine Erhöhung des Hauswartpensums der Schulanlagen Bütschwil mit sich. Ruth Brägger wird ihr Pensum von 35 Prozent auf 42 Prozent erhöhen. Eine zusätzliche Stelle wurde im Mitteilungsblatt ausgeschrieben. Auf das Inserat gingen acht Bewerbungen ein. Aus den eingegangenen Bewerbungen hat der Gemeinderat Margrit Schönenberger, Bütschwil, gewählt. Sie übernimmt ein Pensum von 22 Prozent.

Der Gemeinderat und das Hauswartteam freuen sich auf eine interessante und angenehme Zusammenarbeit und heissen Margrit Schönenberger bereits herzlich willkommen im Team.

Lehrabschlussprüfungen  

Damit wir die Lehrabschlüsse unserer jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Mitteilungsblatt publizieren können, wollen Sie uns diese bitte bis Donnerstag, 8. Juli 2021, melden. Geben Sie bitte folgende Informationen an: Name, Adresse, Ausbildung, Lehrgeschäft (inkl. Ort) und allenfalls die Abschlussnote. Wir publizieren gerne auch Meldungen von erfolgreichen Studienabschlüssen.

Arbeitsvergaben

Der Gemeinderat hat folgende Arbeiten vergeben:

  • Ersatz Duscharmaturen, Mehrzweckhalle Ganterschwil, an Hansruedi Zähnler Sanitär- und Haustechnik, Ganterschwil.
  • Anschaffung Weihnachtsbeleuchtung Dietfurt an die MK Illumination AG, Wallisellen.
  • Feuerwehr; zwei Motorspritzen-Anhänger / Schlauchausleger an die Abderhalden Fahrzeugbau AG, Ganterschwil.
  • Feuerwehr; Motorspritze an die Rosenbauer Schweiz AG, Oberglatt.

Wasserbauprojekt Haldenbach, Ganterschwil

Der Haldenbach in Ganterschwil (teilweise auch Böppelbach genannt) entspringt südlich der Siedlung im Gebiet Halden und fliesst über das Gebiet Böppel in Richtung Bauzone nach Norden. Südlich der Toggenburgerstrasse fliesst das Gewässer in eine Eindolung. Die Eindolung unterquert nördlich der Kantonsstrasse mehrere Wohnbauten sowie den Sportplatz. Bei der Einmündung in den offenen Dorfbach Ganterschwil verlässt der Haldenbach die Eindolung.

Der Auftrag wurde an die Wälli AG vergeben

Im Auftrag der Klinik Sonnenhof erstellte die Wälli AG Ingenieure ein Vorprojekt mit Gewässerraumplan für die Gewässeroffenlegung auf dem Baugrundstück Nr. 39G. Basierend darauf soll für die Gemeinde ein Wasserbauprojekt erarbeitet werden. Damit die Hochwassergefährdung im südwestlichen Teil von Ganterschwil umfassend behoben werden kann, ist der Projektperimeter bis zur Eindolung im Bereich Böppel zu vergrössern. Eine umfassende Betrachtung berücksichtigt auch, dass die Subventionen von Kanton und Bund erwartet werden können. Mit der Ausarbeitung eines Wasserbauprojekts kann der errechnete Gewässerraum von 11 m auf dem Baugrundstück der Klinik Sonnenhof verbindlich festgelegt werden. Der Gemeinderat hat den Auftrag an die Wälli AG Ingenieure, St. Gallen, vergeben.

Erfolgreiches Energieförderprogramm

Seit Mai 2020 läuft das kommunale Energieförderprogramm. Dabei profitieren Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer von grosszügigen Beiträgen beim Heizungs- und Fensterersatz, der Erzeugung von Solarstrom und der Solarstromspeicherung. Ziel des Förderprogramms ist die Erhöhung der Eigenproduktion von Strom und Wärme und die Reduzierung des CO2-Ausstosses in der Gemeinde.

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Energieförderprogramm während mindestens drei Jahren, d.h. in den Jahren 2020 bis 2022, laufen zu lassen. Pro Jahr werden Fr. 100‘000.— ins Budget eingestellt. Das Energieförderprogramm erfreut sich grosser Beliebtheit. Aufgrund der grossen Nachfrage hat der Gemeinderat anfangs Jahr beschlossen, die für das Jahr 2022 vorgesehenen Gelder bereits im Jahr 2021 zur Verfügung zu stellen. In der Zwischenzeit sind auch diese Gelder aufgebraucht. Der Gemeinderat setzte sich deshalb an der letzten Sitzung mit der Weiterführung des kommunalen Förderprogramms auseinander und sprach sich klar dafür aus. Für das laufende Jahr wurde deshalb ein Nachtragskredit in der Höhe von Fr. 50‘000.— genehmigt.

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Energieförderprogramm während mindestens drei Jahren laufen zu lassen. Bild: Tagblatt.ch

Die Energiestrategie 2050 des Bundes bezweckt neben der Sicherung des Versorgungsstandards auch eine Reduktion der energiebedingten Umweltbelastungen. Zudem legt die Klimastrategie des Bundes fest, dass bis 2050 keine Treibhausgase mehr ausgestossen werden dürfen (Netto-Null-Ziel), um das Übereinkommen von Paris zu erfüllen. Diese Ziele können einerseits mit Massnahmen im Bereich der Energieeffizienz (z.B. Verbrauchsverminderung durch bessere Wärmedämmung oder energieeffizientere Geräte) oder durch einen Umstieg auf erneuerbare Energien (z.B. Heizen mit Wärmepumpen, Holzpellets oder Fernwärme, Strom aus Wasserkraft und Solarenergie) erreicht werden. Zur Sicherung des Versorgungsstandards sind im Strombereich deutlich mehr PV-Anlagen zu installieren, um den Wegfall des Atomstroms sicherzustellen.

Energieeffizienzmassnahmen und Anlagen zur Produktion von erneuerbaren Energien kosten Geld. Obwohl die Massnahmen über die Nutzungsdauer betrachtet finanziell wirtschaftlich sind, schrecken die höheren Investitionskosten die Grundeigentümer häufig davon ab, in erneuerbare Energien zu investieren. Um die Bereitschaft von Privaten und Unternehmen für Investitionen im Energiebereich zu erhöhen, werden auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene verschiedene Förderprogramme seit längerer Zeit umgesetzt.

Neben den energie- und umweltpolitischen Effekten wird mit dem Energieförderprogramm ein starker wirtschaftlicher Impuls ausgelöst. Seit Mai 2020 wurde mit kommunalen Förderbeiträgen in der Höhe von knapp Fr. 270‘000.— ein Investitionsvolumen von rund 2.9 Mio. Franken ausgelöst.

Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund

Der Gemeinderat hat am 6. April 2021 das Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund erlassen. Das Reglement wurde vom 23. April 2021 bis 1. Juni 2021 dem fakultativen Referendum unterstellt. Das Referendum wurde nicht ergriffen. Das Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund wird per 1. Juli 2021 in Kraft gesetzt.

Aus der Schule

Fahrdienst zum schulischen Mittagstisch

Für den Fahrdienst von der Schule Ganterschwil zum Mittagstisch in Bütschwil suchen wir auf das

Schuljahr 2021 ein bis zwei Fahrer, die je ein Schulkind während den Schulwochen zu folgenden Zeiten mit ihrem Privatauto chauffieren:

Donnerstag              
11.45 Uhr von Schule Ganterschwil nach Kita Farbklecks Bütschwil.

und/oder

Freitag
11.45 Uhr von Schule Ganterschwil nach Kita Farbklecks Bütschwil.

Freitag  
13.15 Uhr von Kita Farbklecks Bütschwil nach Schule Ganterschwil.

Die Fahrten werden entschädigt. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bitte per E-Mail bei Claudia Ahrendt, Schulrätin claudia.ahrendt@ps-buga.ch oder per Telefon 071 983 01 31, damit wir die Details klären können.

Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil/Toggenburg24