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19.04.2021

Energiespartipps vom energietal toggenburg

Mit dem Bike zur Arbeit. Bild: Blick
Mit dem warmen Wetter hat man wieder Freude, sich draussen zu bewegen aber auch die Frühlings- oder Sommergarderobe auszuwechseln.

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Bewegung ist gesund!

Mit dem warmen Wetter wächst die Freude, sich im Freien zu bewegen – ein guter Anstoss, für den Arbeitsweg oder Besorgungen aufs Velo umzusteigen. Kurze Strecken in der näheren Umgebung lassen sich auch gut zu Fuss bewältigen. Ob per Velo oder zu Fuss – Sie schlagen drei Fliegen auf einen Streich: Sie halten sich gesund, entlasten das Portemonnaie und schonen die Umwelt.

Aktion Bike-to-Work

Im Mai und Juni haben Betriebe und Verwaltungen wieder die Chance, attraktiv zum Velofahren zu motivieren. Durch die Mitwirkung bei der Aktion Bike-to-Work fördern sie den Teamgeist und die Fitness ihrer Mitarbeitenden und bekennen sich zu einem nachhaltigen Mobilitätsverhalten.

Mitmachen ist einfach: Anmelden, Team bilden und mit dem Velo zur Arbeit fahren. Wer sein Fahrrad an mehr als 50 Prozent seiner Arbeitstage nutzt, nimmt automatisch an der grossen Preisverlosung teil. An Homeoffice-Tagen zählt auch jede private Velofahrt: www.biketowork.ch

Secondhandkleider haben ihren Charme. Bild: Secondhand in Luzern

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Secondhand ist hip!

Die Wintergarderobe ist bereits im Schrank verschwunden und die neue Frühlingskollektion verspricht ein neues Lebensgefühl – und erst noch zu Billigstpreisen. Die Textilindustrie trägt global mehr an den CO2-Ausstoss bei als alle Flüge und Kreuzfahrten zusammen. Hoher Wasserverbrauch und schlechte Arbeitsbedingungen sind weitere Kehrseiten der trendigen Mode. Beim Kauf der neuen Garderobe können wir die Umweltbelastung mit drei einfachen Überlegungen reduzieren:

  • Weniger und «bessere» Kleidung kaufen:
    Vielleicht unterstreicht ja das T-Shirt vom vergangenen Jahr noch immer den persönlichen Stil. Je höher seine Qualität ist, desto länger hält sich das Lieblingsstück.
  • Secondhand bevorzugen:
    Gerade bei der Kleidung hat Secondhand lange Tradition. 
  • Internet-Plattformen und gut sortierte Secondhand-Geschäfte bieten wahre Perlen. Und ein eigenes altes Stück findet dort bestimmt auch nochmals Verwendung.
  • Nachhaltige Garderobe:
    Labels gibt es auch bei der Kleidung. Sie versprechen nachhaltige Produktion, faire Arbeitsbedingungen und sorgfältiger Umgang mit Ressourcen. Ein Ratgeber kann beim Einkaufen helfen: https://konsum.ch/ratgeber-fuer-nachhaltige-textilien
Eine Reparatur erspart einen Neukauf. Bild: Jumbo Schweiz

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Reparieren lohnt sich!

Hat die Abwaschmaschine, der Kochherd, der Kühlschrank oder der Staubsauger den Geist aufgegeben, wird oft kurzerhand ein neues Gerät gekauft. In vielen Fällen lohnt sich jedoch eine Reparatur. Denn in jedem Gerät steckt graue Energie für Herstellung, Lagerung, Transport und Entsorgung – unterschiedlich viel, je nach Gerät und Betriebsart. Der Online-Ratgeber kann bei der Entscheidung helfen: www.energybox.ch

Beim Ersatz durch ein Neugerät empfiehlt sich der Kauf eines Geräts der besten Effizienzklasse. Die Energieetikette hilft im Gerätedschungel. Sie unterteilt die Geräte, mit farbigen Balken dargestellt, in Geräte der A-Klasse mit der höchsten Energieeffizienz (grün) bis G-Klasse der tiefsten Effizienz (rot): www.energieetikette.ch

Kontakt

Haben Sie Fragen rund um Energie? Dann nutzen Sie die kostenlose Erstberatung:

energietal toggenburg, Wattwil, 071 987 00 77, energietal-toggenburg.ch

Energietal Toggenburg/Toggenburg24