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Kanton
07.03.2021

Schuss mit Revolver ins Bein

Ein Mann schoss einem andern Mann mit einem Revolver ins Bein. Bild: unsplash
Im Linthgebiet ist ein junger Erwachsener durch einen Schuss mit einem Revolver ins Bein verletzt worden. Der Vorfall wird nun bekannt, weil ein Strafbefehl vorliegt.

Vergangenes Jahr ereignete sich im Linthgebiet ein Schiessunfall. Im Haus seines Vaters schoss ein junger Mann einem anderen jungen Mann ins Bein, wodurch dieser verletzt wurde. Tatwaffe war ein Revolver des Vaters. In welcher Beziehung die beiden jungen Männer zueinander stehen, ist nicht bekannt, schreibt die Linth-Zeitung.

Gegen den Schützen laufe ein Verfahren. Auch sein Vater sei ins Visier der Ermittler geraten. Der 59-Jährige habe einen Strafbefehl erhalten, weswegen der Vorfall überhaupt erst bekannt wurde. Welche rechtlichen Konsequenzen auf den Sohn zukommen, ist noch offen.

Geldstrafe und Busse

Bei einer anschliessenden Hausdurchsuchung wurden unter anderem sichergestellt: ein Revolver, eine Pistole, drei Sturmgewehre, zwei Karabiner, eine Flinte, ein Jagdgewehr, eine alte Langwaffe und ein Repetiergewehr mit Schalldämpfer. Der Waffenschrank in der Waschküche im Untergeschoss sei nicht verschlossen gewesen.

Weil er sich nicht an die Regeln zur Aufbewahrung seiner Waffen gehalten hatte, hat der Vater des Schützen nun eine Geldstrafe von 3600 Franken auf zwei Jahre bedingt erhalten, Busse und Gebühren von 1650 Franken muss er aber bezahlen.

Verfahren vor dem Abschluss

Der Schalldämpfer sowie der Revolver, mit dem der junge Mann angeschossen wurde, seien eingezogen und vernichtet worden. Ob der Besitzer die übrigen Waffen wiederbekommt, wird das Verwaltungsgericht noch entscheiden. Das Verfahren gegen den Schützen dürfte demnächst ebenfalls zum Abschluss kommen.

Linth24/Toggenburg24