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Oberhelfenschwil
05.03.2021
05.03.2021 06:58 Uhr

Projekt 2023 – Einheitsgemeinde/Fusionsprojekt

Neues mögliches Wappen der fusionierten Gemeinden Bild: Gemeinde Oberhelfenschwil
Die Vorarbeiten zur Volksabstimmung zur Fusion der drei Gemeinden Hemberg, Neckertal und Oberhelfenschwil sind mit einer breiten Vernehmlassung abgeschlossen worden.

Auch die Inkorporation der drei Schulgemeinden Hemberg-Bächli, Neckertal und Oberes Neckertal sind auch abgeschlossen worden. Zur Vernehmlassung eingeladen wurden über 130 Vereine, Parteien, Körperschaften und andere Organisationen in den drei Gemeinden. Zusätzlich wurde die Vernehmlassungsbotschaft auf den Webseiten der Gemeinden aufgeschaltet.

Das Zusammengehen wird einhellig begrüsst

Das projektleitende Kernteam nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass die Rückmeldungen durchwegs sehr positiv waren. Das Zusammengehen wird einhellig begrüsst. Aus den Rückmeldungen konnten Rückschlüsse zur Erweiterung der Abstimmungsbotschaft und Anregungen zur Umsetzung entnommen werden. So werden neu in der Abstimmungsbotschaft auch die Aufgaben der Altersarbeit und die Kirchgemeinden aufgenommen. Hinweise für die Umsetzung erhielt das Kernteam vor allem in Bezug auf die Erreichbarkeit der öffentlichen Stellen und Anlässe sowie zum öffentlichen Verkehr generell. Es würde begrüsst, wenn die beteiligten Dörfer Hemberg, Wald-Schönengrund, St. Peterzell, Brunnadern, Oberhelfenschwil und Mogelsberg verkehrstechnisch in irgendeiner Weise miteinander verbunden werden könnten. Dazu wird sich der Gemeinderat der neuen Einheitsgemeinde Gedanken machen müssen.

Fünf Bäume symbolisieren die ehemaligen fünf Gemeinden

Thema war auch das neue Gemeindewappen. Einige Rückmeldungen dazu waren positiv, andere haben eigene Vorschläge für die Gestaltung eingereicht. Eine Berücksichtigung der individuellen Ansprüche an ein neues Wappen ist nicht umsetzbar. Deshalb war es dem Kernteam wichtig, dass die Vorschläge durch einen anerkannten Heraldiker gemacht wurden. Insgesamt sechs Vorschläge hatte das Kernteam zur Auswahl und es hat sich letztlich für das «frischeste» und «symbolhafteste» Wappen entschieden. Die fünf Bäume symbolisieren die ehemaligen fünf Gemeinden und die Strahlen der Sonne die Weiler in der neuen Gemeinde Neckertal, alles unterlegt mit dem namensgebenden blauen Necker. So wirkt das neue Wappen kräftig und modern.

Die beteiligten Räte haben sich gegen einen offenen Wettbewerb in dieser Frage entschieden und möchten nun mit dem vorgeschlagenen Wappen starten.

Nächster Schritt am 13. Juni 2021

Als nächster Schritt folgt nun die Vorbereitung zur Volksabstimmung vom 13. Juni 2021. Die Abstimmungsbotschaft und die Stimmzettel werden erstellt. Die Abstimmungsbotschaft wird in der 2. Aprilhälfte in alle Haushaltungen verteilt. In den Stimmunterlagen wird nur noch eine Kurzfassung der Botschaft und der Stimmzettel zu finden sein.

Öffentliche Veranstaltung nicht bestimmt

Ob vor der Abstimmung aufgrund der Covid-19-Pandemie noch eine öffentliche Veranstaltung möglich sein wird, kann derzeit nicht gesagt werden. Sollte dies nicht möglich sein, wird am 10. Mai 2021 eine virtuelle Videokonferenz mit den Gemeinde- und Schulpräsidien durchgeführt. Die Bevölkerung wird über das konkrete Vorgehen sobald wie möglich informiert.

Die Räte der beteiligten Politischen Gemeinden und Schulgemeinden haben die zur Abstimmung gelangenden Beschlüsse und Vereinbarungen genehmigt und empfehlen den Stimmbürger*innen am 13. Juni 2021 ein JA zur Einheitsgemeinde Neckertal.

Das Kernteam/toggenburg24