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Leserbrief
Magazin
23.02.2021

So sieht Schwedens Bilanz tatsächlich aus

Schweden hatte letztes Jahr weniger Tote auf 100‘000 Einwohner als in andern Jahren. Bild: Linth24
Leser Jürg Rückmar beschreibt Schweden in Bezug auf den Umgang mit Corona als das Vorzeigebeispiel und zeigt auf, warum sich die Schweiz davon eine Scheibe abschneiden könne.

«Wer jetzt die Gleichung Schweden = Seuchenherd effektiv in seinem Kopf hat, sollte diesen jetzt erst einmal gehörig durchlüften, denn was im Juli 2020 durch die WHO so langsam durchsickerte, wurde nun spätestens im Dezember bestätigt: Schweden ist DAS Vorzeigebeispiel im Umgang mit der Sars-Cov-II Epidemie!

Kein Lockdown, kein Wegsperren – die Schweden und Schwedinnen waren jederzeit Herr/Frau über ihre eigenen, persönlichen Entscheidungen rund um ihre Gesundheit – genauso, wie es in einer freien Gesellschaft der Fall sein muss. Dadurch sind nur ganz wenig wirtschaftliche Schäden entstanden, die psychiatrischen Anstalten in Schweden blieben vom Ansturm, der sich im restlichen Europa breit gemacht hat, weitgehendst verschont und das Leben dort geht seinen gewohnten Gang, wobei natürlich Empfehlungen für Schutzmassnahmen nicht fehlen, aber die Menschen wenden diese in Eigenverantwortung an. Der Erfolg gibt einer Regierung Recht, die seit März 2020 von allen Seiten her als unverantwortlich torpediert worden ist, die Grenzen zu Schweden zugemacht wurden und so die Schweden buchstäblich zu «Persona non grata» diffamiert worden sind.

Was sagt uns das?

Hätte der Bundesrat den ersten Lockdown ab 16. März bis Ende April aufgrund der nicht stattfindenden Verbreitung von Schwerstkranken und/oder Ausbleiben der vermuteten Übersterblichkeit abgebrochen, so könnten sie sich heute den Heldenorden an die Brust heften.

Die unnötige Fortsetzung bis in den Juni hinein, das frühe Androhen von weiteren einschränkenden Massnahmen und dem erneuten Lockdown sind aber entweder ein deutliches Zeugnis einer absoluten Unfähigkeit für das Erstellen von Schutzmassnahmen in einer freien Gesellschaft oder ein untrügerisches Anzeichen dafür, dass die Souveränität des freien Menschen unter dem Deckmantel einer hochstilisierten Epidemie gebrochen werden soll.

Nehmen Sie «The Great Reset» ernst!

Egal ob sie gesund oder krank sind, ob sie noch einen Job haben oder nicht, ob ihr Unternehmen noch Geld verdient oder nicht – jeder sollte mal damit beginnen, sich ausserhalb der vom Bundesrat finanzierten Medien zu informieren, was sich da gerade vor unseren Augen abspielt. «Die Menschen werden Nichts mehr besitzen, aber sie werden glücklich sein!» Diese Aussage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es ist eine Zielsetzung, die rund um eine globale Elite von Wirtschafts- und Politgrössen zusammen mit einigen wenigen, schwerreichen Privatpersonen so formuliert und im Rahmen des World Economic Forums festgelegt worden ist.

In einem Land wie der Schweiz, mit einem über Jahrzehnte gefestigten Mittelstand, bedeutet das nichts anderes, als dass zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Enteignung stattfinden muss, um diese Zielsetzung zu erreichen und wenn man sieht, wie zurzeit die KMUs drangsaliert werden – also genau der Ort, wo unser Mittel- und Wohlstand drinsteckt – dann kann man darin klar und deutlich die ersten Schritte der Enteignung erkennen.

Ist eine Lösung in Sicht?

Ich würde vorschlagen, dass eine aus dem Volk heraus gebildete Kommission sich auf den Weg nach Schweden macht, um dort mal nachzufragen, ob wir die Schwedische Regierung einmal für 2-3 Monate ausborgen könnten. Das würde meines Erachtens nach ausreichen, um sämtliche aktuellen Probleme im Umgang mit Sars-Cov-II auch in der Schweiz zu lösen.»

Jürg Rückmar, Päffikon SZ