Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Sport In-/Ausland
24.01.2021
24.01.2021 12:15 Uhr

Bruno Labbadia nicht mehr Hertha-Trainer

Bruno Labbadia konnte die hohen Erwartungen bei Hertha Berlin nicht erfüllen Bild: Keystone/EPA GETTY POOL/MAJA HITIJ / POOL
Deutschland – Hertha Berlin trennt sich per sofort von seinem Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz.

Einen Tag nach dem 1:4 im Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen reagierte der Hauptstadt-Klub damit auf die anhaltende sportliche Talfahrt. Mit 17 Punkten aus 18 Spielen belegen die Berliner aktuell lediglich Platz 14 in der Tabelle und hinken den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Seit dem Einstieg von Investor Lars Windhorst im Sommer 2019 verfolgt der Klub weitaus höhere Ziele. In diese Saison war man mit der Ambition gestartet, um einen Europacup-Platz zu spielen. Preetz muss nach 25 Jahren im Verein und fast elf Jahren als Manager die Verantwortung für die andauernde sportliche Misere übernehmen.

Als Favorit für die Nachfolge von Labbadia, der die Hauptstädter im letzten April übernommen hatte, gilt Pal Dardai. Der 44-jährige Ungar amtete bereits von Februar 2015 bis Juni 2019 als Chefcoach bei der Hertha - so lange wie kein anderer in den letzten zwei Jahrzehnten. Seither versuchten sich mit Ante Jovic, Jürgen Klinsmann, Alexander Nouri und Labbadia vier Trainer innert eineinhalb Jahren.

Keystone-SDA